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Keramikversiegelung

Harte Schutzschicht, die sich mit dem Lack verbindet – mit starkem Abperleffekt.

Eine Keramikversiegelung ist eine flüssig aufgetragene Beschichtung, die nach dem Aushärten eine harte, glasartige Schicht auf dem Lack bildet. Sie verbindet sich mit der Oberfläche, statt nur auf ihr zu liegen, und hält deshalb deutlich länger als Wachs oder eine einfache Politurversiegelung.

Was sie leistet

Wasser perlt stark ab und nimmt Schmutz dabei mit, Insektenreste und Vogelkot lassen sich leichter entfernen, der Glanz bleibt länger tief. Bei uns hält die Schicht je nach Nutzung, Pflege und Standbedingungen bis zu fünf Jahre oder 50.000 Kilometer. Unzerstörbar ist sie nicht: Gegen Steinschläge oder einen Schlüssel im Lack schützt keine Versiegelung.

Warum die Vorbereitung entscheidet

Die Versiegelung konserviert den Lack in genau dem Zustand, in dem er in diesem Moment ist – Swirls und Kratzer eingeschlossen. Deshalb wird vorher gründlich gewaschen, mit Reinigungsknete dekontaminiert, poliert und entfettet. Erst auf einer wirklich reinen Oberfläche verbindet sich die Beschichtung sauber.

Pflege danach

In den ersten Tagen härtet die Schicht vollständig aus; bis dahin sollte das Fahrzeug nicht gewaschen werden. Danach genügt eine schonende Handwäsche mit pH-neutralem Shampoo. Bürstenwaschanlagen setzen auch einer Keramikschicht zu – wer den Effekt lange erhalten will, meidet sie.