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Lackaufbereitung / Politur

Mehrstufiges Polieren gegen Swirls, Hologramme und feine Kratzer – für neuen Glanz.

Bei der Lackaufbereitung wird der Lack mit Maschine und Polierpaste so weit geglättet, dass feine Kratzer, Swirls und Hologramme verschwinden oder deutlich zurückgehen. Der Glanz kehrt zurück, weil das Licht wieder von einer ebenen Fläche reflektiert wird statt an unzähligen Kanten zu streuen.

Wie eine Politur wirkt

Eine Politur trägt eine hauchdünne Schicht Klarlack ab – bis zum Grund des Kratzers. Das ist wörtlich zu nehmen: Die Klarlackschicht eines Serienfahrzeugs misst je nach Hersteller nur etwa 35 bis 60 Mikrometer. Deshalb wird vorher gemessen und nur so viel abgenommen, wie der Defekt verlangt.

Warum mehrstufig

Eine grobe Paste nimmt Defekte schnell heraus, hinterlässt aber selbst feine Spuren. Die folgenden Stufen arbeiten mit immer feineren Pasten und Pads, bis die Oberfläche wieder tief und klar glänzt. Wie viele Stufen es braucht, entscheidet der Zustand des Lacks – ein leicht matter Wagen braucht weniger als einer mit jahrelangen Waschstraßenspuren.

Wo die Politur endet

Kratzer, an denen der Fingernagel hängen bleibt, reichen meist durch den Klarlack. Die lassen sich nicht herauspolieren, ohne zu viel Material abzutragen – hier hilft nur eine Lackreparatur. Nach der Politur liegt der Lack offen; eine Versiegelung schützt den neuen Zustand und erhält ihn deutlich länger.